Cloud-Computing – Der Weg in die Datenwolke

Neben mobilen Lösungen, Big Data und IT-Sicherheit zählt Cloud Computing zu den aktuell wichtigsten IT-Trends. Dabei ist Cloud nicht gleich Cloud. Es werden grundsätzlich drei verschiedene Servicemodelle und vier Liefermodelle unterschieden.

Folgende Service-Modelle erden nach NIST-Definition (National Insitut of Standards and Technology) unterschieden:

  1. IaaS (Infrastructure as a Service): Der Anwender gestalten sich seine eigene virtuellen Cluster und ist dementsprechend für die Installationen und den laufenden Betrieb verantwortlich.
  2. PaaS (Platform as a Service): Der Anwender nutzt eigene Software-Anwendungen in einer vom Dienstanbieter zur Verfügung gestellten Plattform.
  3. SaaS (Software as a Service(: Der Anwender greift auf Software-Sammlungen und Tools zurück, die vom Dienstanbieter zur Verfügung gestellt werden.

Darüber hinaus wird zwischen den folgenden Liefermodellen unterschieden:

  1. Public Cloud (öffentliche Computing-Wolke): Über das Internet werden Anwendern IT-Infrastrukturen sowie Software zur Verfügung gestellt. Es besteht häufig die Möglichkeit die Inanspruchnahme der Dienstleistungen über den Verbrauch (pay as you go) abzurechnen. Der Anwender muss nicht in Hardware, Infrastruktur und Software investieren.
  2. Private Cloud (private Computing-Wolke): Vom Ansatz ist die Private Cloud aufgebaut wie die Public Cloud, nur dass Hardware/Infrastruktur und Software in der eigenen Organisation zur Verfügung gestellt werden.
  3. Hybrid Cloud (hybride Computing-Wolke): Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Public Cloud und Private Cloud abhängig von der Bedürfnissen der Nutzer.
  4. Community Cloud (gemeinschaftliche Computing-Wolke): Diese Art des Cloud-Computings ist häufig zu finden, wenn kleinere Benutzerkreise wie bspw. Universitäten, Forschungsgemeinschaften etc. eine Cloud für einen gemeinschaftlichen Zweck aufbauen.

Nun ist es aber mit dem Aufbau der Cloud nicht getan. Ein existenzieller Bestandteil des Cloud-Computings ist zum einen die Verfügbarkeit und zum anderen die Datensicherheit. Nur wenn beide Faktoren bestmöglich gewährleistet sind, kann Cloud-Computing zum Erfolg werden.

Um eine bestmögliche Verfügbarkeit zu erreichen ist neben der Infrastruktur die verwendete Hardware entscheidend. Zur Gewährleistung der Datensicherheit zählt neben einem sicheren Übertragungsweg vom Client zur Cloud natürlich auch die Datensicherheit. Durch Online-Backup-Lösungen lassen sich Daten sichern und dauerhaft aufbewahren. All dies lässt sich unter dem Begriff Cloud-Service subsumieren.

Fazit:

Wenn ein Unternehmen den Weg in die Datenwolke beschreiten möchte, so sind im Vorfeld einige Punkte zu beachten und zu klären. Es sollte deshalb bezüglich Hardware, Infrastruktur, Software und Datensicherheit von Anfang an mit dem richtigen Partnern kooperieren. Es empfiehlt sich, bereits in der Planungsphase auf das Know-how von Profis zurückzugreifen.